Sunday, May 06, 2007

Beste Blog Software

Der Blog-Plattform-Kampf ist wirklich interessant und in Diskussionen dreht es sich viel um die verschiedenen CMS-Systeme (CMS = Content Management System). Der Markt kann hauptsächlich in 3 Hauptgruppen gegliedert werden: fremd gehostet, selbst gehostet und Gemeinschaftssysteme. Ich habe jede verfügbare Blog-Plattform bereits benutzt und jede davon hat Vor- und Nachteile. In diesem Artikel möchte ich die besten Optionen für jeden Bereich darstellen bezüglich Preis, Benutzerfreundlichkeit, Marktanteile und natürlich die Suchmaschinen-Potentiale.

Alle diese Produkte sind entweder Open Source, komplett kostenlos oder haben eine funktionstüchtige kostenlose Version.


Fremd Gehostete Blog Software

(Anmerkung: Ich kann nicht wirklich auch nur eines dieser vom Standpunkt der Suchmaschinenoptimierung empfehlen, denn eine Domain zu optimieren, die man nicht besitzt oder kontrolliert ist nicht so ein guter Marketingplan.)


Blogger

Blogger ist komplett kostenlos und besitzt zur Zeit die Mehrheit der fremd gehosteten Blog-Anwender, wenn auch nicht eine überwältigende Mehrheit. Im Jahr 1999 von Google gekauft, löste Blogger massgeblich den Blog-Trend aus, den wir heute kennen. Es ist bei weitem die am einfachsten zu handhabende Blog-Möglichkeit und wenn Neuanwender nach einer Möglichkeit suchen, zum Beispiel Rezepte oder Gedichte zu veröffentlichen, dann ist Blogger definitiv die Lösung. Blogger ist komplett kostenlos und kommt mit solchen tollen Funktionen wie Kommentare, Photo Blogging und einem Gemeinschafts-Feeling mit User-Profilen. Da es dort so verschwiegen wird, sind einige Features schwer zu finden, die nur durch Drittanbieter-Add-Ons verfügbar sind. Nebenbei bemerkt Blogger Weblogs tun sich recht gut in Suchmaschinen und sind leider auch erste Wahl für Spam-Blogs or Splogs. Ein Splog ist ein Weblog, welcher nur dafür genutzt wird, Linkpopularität zu steigern oder Tausende Seiten mit wichtigen Schlüsselwörtern zu generieren, mit Adsense und ähnlichem. Das jüngste Google Jagger Update hat davon den Grossteil aber bereinigt. Kostenlos.


Beispiel Blogger-Weblog in Praxis: Philippinen For-You


Typepad

Herausgebracht im Jahr 2003, ist Typepad ein Produkt von Sixapart, den Machern von Movable Type. Es basiert grösstenteils auf MT, es gibt aber einige Verbesserungen und Unterschiede. Ihr Blog unterstützt ein oder mehrere Foto-Alben mit automatischer Bildvorschau-Erstellung (Thumbnails). Sie können einfach Musik, Bücher und andere Medien in Typelists integrieren, welche einfach Thumbnails von Amazon oder anderen Händlern heranholen, um diese einfach in der Seitenleiste des Weblogs anzuzeigen. Typepad ist mehr technisch als Blogger, so dass Grundwissen in HTML vorhanden sein sollte. Den eigenen Blog so zu gestalten, dass er ein gewünschtes Layout annimmt, ist einfach mit Typepad, und Typepad-Blogs sind dafür bekannt, gut auszusehen, gut strukturiert zu sein und dadurch leicht zu bedienen. Im Sixapart Geschäftsmodell, Typepad ist für Heimanwender und kleinere Geschäftsseiten, während Movable Type auf grössere Geschäftsprojekte oder für interne Intranets abzielt. Preis: Basic, $4.95 monatlich; Premium, $8.95 to $14.95 monatlich.


Xanga

Xanga entstand 1999 als eine Seite über Bücher, Musik und Filme. Auch wenn daraus schnell ein umfassendes Blogging Tool entstand, bietet Xanga nach wie vor auch die Möglichkeit, eine super Rezessions-Seite zu erstellen. Xanga verwendet DAten von verschiedenen Händlern wie Amazon.com inklusive Thumbnails, Preise und Cover. Die Software ist auch für Neulinge sehr gut zu handhaben durch einen kraftvollen WYSIWYG-Editor, für leichte HTML-Änderungen, Smilies hinzufügen, Links und andere Symbole. Durch die Nutzung von Blog-Ringen ist es ebenfalls einfach, mit Xanga's anderen 3 Millionen Nutzern Interessen, Ideen und natürlich auch Traffic zu teilen. Xanga kommt in einer kostenlosen Version und in einer Version für $25.

Weitere: Blogsome, Blogster, MindSay, Multiply


Selbst Gehostete Blogging Software


WordPress

WordPress begann als ein Ableger eines älteren Open-Source-Paketes bekannt als B2. WP ist MT's grösste Konkurrenz und oft der Grund für endlose Wordpress gegen Movabletype Beiträge rund ums Internet. Auch wenn WP erst for ca. einem Jahr begann, eroberte es die Blogosphäre im Sturm. Und mit gutem Grund - Wordpress ist komplett kostenlos unter GNU Lizenz und bietet viele Features, die Sie woanders nicht finden. Es ist auch für Neulinge sehr einfach zu installieren und mit blogging anzufangen und hat eine sehr grosse und hilfsbereite Gemeinschaft. WP läuft auf PHM/MySQL und gut zu skallieren, was ich aus einigen sehr grossen und viel besuchten Seiten schliesse, wo ich WP im Einsatz sah. Es bietet auch Hilfsmittel zum Import von Dateien aus Movable Type, Textpattern, Greymatter, Blogger und B2. Wordpress ging kürzlich wieder einen Schritt nach vorn, als Yahoo neuerdings WP neben MT in deren Hosting-Paketen anbietet. WordPress ist kostenlos.

KlasseWeb arbeitet mit WordPress und bietet Blogs in denHosting Paketen an.

Beispiel WordPress Blog in der Praxis: Philippinen Blogger


Movable Type

Neben Greymatter (dem Original Open Source Blogging Tool) dominierte Movabletype den Blogging-Markt von 2002 bis 2004. Herausgebracht Ende 2001, beherrschte das Perl-basierte Movable Type von Sixapart einen Grossteil des Blogging-Marktes, hauptsächlich durch die Tatsachen, dass eine kostenlose Version vorlag (unterstützt bis zu 3 Weblogs) und weil es unglaublich powervoll, intuitiv und leicht zu handhaben ist. Das mit Templates arbeitende Movable Type verfügt zudem über eine der grössten Gemeinschaften von Entwicklern und Blogging-Enthusiasten und bietet demzufolge viele Hilfestellungen, Ideen und natürlich Plugins. Movable Type erzeugt je nach Konfiguration dynamisch generiertes HTML, PHP oder jede gewünschte Art von Seiten, ist also unglaublich skallierbar, schnell und von den Suchmaschinen-Spidern geliebt. Es ist die bekannteste Blogging Software für Suchmaschinenoptimierungs-Gründe. Moveabletype ist kostenlos mit 3 Autoren, 1 Weblog und keinem Support oder in einer Version zum Preis von $69.95 mit beliebig vielen Weblogs, Autoren und vollem Support erhältlich.


Textpattern

Textpattern ist das Geisteskind von Dean Allen und wurde für Leute geschrieben, um Inhalte auch ohne HTML-Kenntnisse publizieren zu können. Wie WP und MT läuft Textpattern auf PHP und mySQL für einfache Administration, Backups und Power. Was Textpattern wirklich von den anderen abhebt, ist die Integration von Textile. Textile ist ein Tool zum einfachen Formatieren von Content für Leute, die kein HTML können. WP & MT haben auch Module für Textile, aber es entspringt dem Textpattern System. Ein anderer Bonus der Anwendung ist das hervorragende Handling von SPAM-Kommentaren durch seinen geringeren Marktanteil. In von mir betreuten Blogs, welche mit WP und MT laufen bin ich oft damit beschäftigt, mitunter täglich diese von SPAM zu reinigen, während bei anderen stark frequentierten Textpattern-Seiten nur manuelle (und nicht von Robots eingetragene) SPAM-Einträge eingehen. TP ist Open Source.


Weitere: Blosxom, LifeType, Serendipity


Gemeinschafts-basierende Blogging Software


Slash

Lange Zeit zurück - im Jahre 1997 veröffentlichte Rob "CmdrTaco" Malda seine Website bekannt als Chips & Dips, herausgegeben via seines Studentenkontos des Hope Colleges in Michigan. 1999 Andover.net erwarb Slashdot. Kurze Zeit später wurde der Code als Open Source Software mit dem Namen Slash freigegeben. Wie Movable Type und Greymatter läuft Slash auf Perl, hat aber auch eingerichtete Hooks in MySQL und sehr starke Track Records von Skallierung zu hohen Traffic-Levels. Um eine Vorstellung zu bekommen - der Begriff 'slashdotted' stammt vom Erwerb eines Links auf dieser nun so berühmten und populären Tech-News-Webseite - und lies Server dahinschmelzen. Wenn Sie noch nie mit Slash gearbeitet haben, so sollten Sie diese kraftvolle Plattform einmal ausprobieren. Slash ist Open Source.


Scoop

Eine andere bekannte Perl basierte Community Blogging Software ist Scoop. Scoop ist die Software, welche Kuro5shin, DailyKos und viele andere busy Community Weblogs powert. Scoop nahm die Slashdot-Idee und expandierte, machte die Diskussionen kleiner und die News zum Focus der Anwendung. Wo Slashdot-Einträge dazu tendieren, mit kommentierten Links zu anderen Websites zu lenken, weisst Scoop zu Stories geschrieben von Mitgliedern der Community und hält die Leser in Ihrem eigenen Weblog. Scoop ist auch gut dafür bekannt, mit hohem Traffic gut fertig zu werden und für eine grosse technisch versierte Community. Scoop ist kostenlos.


Drupal

Drupal ist eine gut bekannte Open Source Community Plattform mit einer sehr grossen Gemeinschaft von Anwendern und Entwicklern. Drupal ist nicht nur kostenlos, sondern zudem sehr powervoll. Statt Perl, welches oft selbst für erfahrene Entwickler ziemlich schwierig zu decoden ist, verwendet Drupal eine PHP/MySQL-Plattform. Drupal ist auch eine stark auf die Gemeinschaft fokusierte Anwendung mit einem Forum, einem Download-Bereich und Hunderter anderer hausgemachter Mods und Hacks. Wenn Sie nach grosser Funktionalität suchen, schauen Sie sich Drupal an - das Projekt ist sehr erwachsen. Es ist auch einfacher zu verwenden und anzupassen als Scoop oder Slash. Drupal ist ebenfalls ein Open Source Project.


Weitere: LiveJournal, PHP Nuke


Hier ist ein übersichtlicher Blog-Software-Vergleich einer Online-Journalismus-Rezension. Hier ist ein anderer vom Weblog-Industrie-Report.

Wenn Sie die Entwicklung von Open Source CMS, Portal, Blog und verwandten Systemen verfolgen möchten, dann sollten Sie opensourcecms besuchen.

Friday, February 10, 2006

Erfolgreiche Anmeldungen bei Suchmaschinen und Verzeichnissen

Es scheint so einfach, eine Webseite erfolgreich bei Suchmaschinen und Verzeichnissen anzumelden - und doch: dabei werden von vielen Anmeldern immer wieder Fehler gemacht. Und Fehler bei den Anmeldungen bedeutet letztlich, sich die Arbeit womöglich umsonst zu machen. Denn Sinn und Zweck ist es natürlich, dass die Webseite nach der Anmeldung auch bei den Suchdiensten oder Linklisten aufgenommen wird. Und Fehler führen bei vielen Diensten eben gerade nicht zur Aufnahme, im schlimmsten Fall kommt die Webadresse für eine gewisse Zeit auf eine Sperrliste des jeweiligen Suchdienstes, so dass in dieser Zeit eine Anmeldung dort unmöglich wird.

Also, bei Anmeldungen immer aufpassen, dass keine Fehler gemacht werden! Nachfolgend möchten wir einige häufige Fehler benennen:

Falsche E-Mail-Adressen: Das ist der häufigste Fehler, der gemacht wird. Dabei ist es wohl meist weniger ein Missgeschick als pure Absicht, wenn eine falsche E-Mail-Adresse angegeben wird. Der Anmeldende befürchtet die ZUsendung von Mails durch die Suchdienste. Aber der reibungslose Empfang dieser E-Mails sollte sichergestellt werden. Zum einen handelt es sich nämlich NICHT um SPAM, denn schliesslich erfolgt der Versand NACH unserer Anmeldung. Manche Suchdienste versenden nun eine E-Mail mit einem Aktivierungslink für unsere Anmeldung - dumm, wenn wir diese E-Mail nicht erhalten und damit unsere Anmeldung nicht erfolgreich sein wird. Auch Auto-Responder (also automatische Antworten) sollten wir in der Mailbox für Suchanmeldungen nicht benutzen, weil diese sich negativ auf den Anmeldeprozess auswirken können. Manche Suchdienste versenden auch Newsletter oder Werbung nach der Anmeldung. Wie gesagt, handelt es sich dabei nicht um SPAM. Wir sollten die Suchdienste als Partner verstehen, deren Dienst wir ja in Anspruch nehmen möchten. Meist arbeiten Suchdienste völlig kostenlos; von daher ist es legitim und verständlich, dass einige Suchdienste auch durch Newsletter und Werbung die laufenden Kosten bestreiten. Wir sollten also für Suchmaschinen-Anmeldungen unbedingt eine existente Mailadresse verwenden. Wir empfehlen darüber hinaus, eine Mailadresse extra für die Suchdienste anzulegen, am besten mit der anzumeldenden Domain. Freemailadressen können wir nicht empfehlen.

Häufige Anmeldungen: Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, dass Seiten zu häufig angemeldet werden. Bei den meisten Suchdiensten sollte nur die Hauptdomain OHNE Unterseiten angemeldet werden. Einige Suchdienste nehmen nämlich nur die Homepage auf, andere erfassen automatisch alle verlinkten Seiten innerhalb der Webpräsenz. Die Anmeldung aller möglicher Seiten der gleichen Webpräsenz kann vielmehr ebenfalls zur Nichtaufnahme führen - also genau das Gegenteil vom Zweck der Anmeldungen. Wiederholungen von Anmeldungen sind bei manchen Suchdiensten und insbesondere bei Linklisten empfehlenswert, dies sollte aber nun nicht täglich erfolgen - Hauptdomain anmelden und diese Anmeldung alle drei Monate wiederholen ist unsere Empfehlung.

Bevor Anmeldungen vorgenommen werden, sollten die Webseiten zudem auf Suchmaschinenfreundlichkeit überprüft werden. Dabei sind die META-TAGs (hier vor allem Description und Keywords) besonders wichtig; ausserdem kommt dem jeweiligen Titel der Seite besondere Bedeutung zu. Und am allerwichtigsten überhaupt ist der Inhalt der Webseiten - Baustellen braucht man nicht anzumelden, denn wer sucht schon nach Baustellen?

Fassen wir zusammen, was für erfolgreiche Anmeldungen wichtig ist:

Mailbox mit der anzumeldenden Domain verwenden
Auto-Responder AUS
SPAM-Filter NICHT verwenden
E-Mails lesen
Nur Hauptdomain anmelden (keine Unterseiten)
META-TAGs - insbesondere Description und Keywords - in jeder Seite
Guter Titel für jede Seite, jeweils abgestimmt auf den Inhalt der jeweiligen Seite
Inhalt mit gesuchter Qualität und Aktualität


In diesem Sinne und mit diesen Hinweisen: Viel Erfolg bei den Suchmaschinen-Anmeldungen!

Saturday, January 28, 2006

Strategien der Suchmaschinen-Optimierung

Die richtige Suchmaschinenoptimierung kann den Unterschied bedeuten zwischen einer kleinen, kaum besuchten und wenig profitablen Webseite und einer anschaulichen, Besucher-Magnet-Homepage. Dabei gibt es viele Wege, gute und schlechte, um Suchmaschinen zu beeinflussen. Manche Suchmaschinen reagieren zu bestimmten Strategien besser als andere; manche reagieren gar völlig verschieden. Alle diese Möglichkeiten hier aufzuführen, würde diesen Artikel sprengen.

Dennoch gibt es eine Reihe von Massnahmen, die bei den meisten - wenn nicht gar bei allen - Suchmaschinen eine Verbesserung bringt. Und wir sollten uns vor Augen halten: Den Unterschied zwischen einer mehr oder weniger erfolgreichen Webseite bringt letztlich die Platzierung bei den 3 grossen Suchdiensten: Google, Yahoo und MSN. Über diese 3 Suchdienste laufen Monat für Monat über 90 % der Suchanfragen im Internet.

So was können wir Webmaster tun, um die Bedeutung der eigenen Seite bei den Suchdiensten - und damit das Ranking (die Platzierung bei den Suchergebnissen) - zu steigern? Ein Aspekt, der sämtliche Suchdienste beeinflusst, sind die Links, die von der Webseite zu anderen Webseiten und vor allem von anderen Webseiten zur eigenen Webseite führen. Bezüglich Links gibt es 4 Strategien, die den Wert der Webseite bei den Suchmaschinen erhöht: Reziproke-Links, Einweg-Links, Multi-Site Links und Verzeichnis-Links. Ein Webmaster sollte nicht denken, dass nur das Verfolgen einer dieser Strategien die richtige Antwort ist. Das bringt zwar auch eine Verbesserung bei der Suchmaschinenoptimierung, aber die beste Lösung ist das Verfolgen aller 4 Strategien in einem natürlichen Mix.

Hier eine Kurzbeschreibung der 4 Link-Strategien:

1. Reziproke-Link: Seite A verlinkt zu Seite B und Seite B verlinkt zurück zu Seite A.

2. Einweg-Link: Seite B verlinkt zu Seite A.

3. Multi-Site-Link: Seite A linkt zu Seite B, Seite B linkt zu Seite C, Seite C linkt zu Seite D und Seite D verlinkt zurück zu Seite A. Bei dieser Link-Strategie können 3 oder mehr Seiten beteiligt sein.

4. Verzeichnis-Link: Verzeichnis A verlinkt zu Seite A.

Das sieht einfach aus, aber es braucht Zeit und Ausdauer, diese 4 Link-Strategien erfolgreich zu betreiben. Und die meisten Webmaster möchten nicht die Zeit investieren - oder haben diese Zeit nicht dafür. Dabei sollte die Suchmaschinenoptimierung für jeden Webseiten-Betreiber hohe Priorität einnehmen - gleich nach Bestellabwicklung und Kundenbetreuung. Ohne die kostenlosen Besucher von Suchdiensten kommend müssten andere Werbemassnahmen für mehr Besucher erhöht werden, die meist Geld kosten.

Die 4 Link-Strategien zu verfolgen ist die eine Sache, es wird aber noch etwas schwieriger, weil es in einer Art getan werden muss, die die Suchdienste nicht dazu veranlasst, "sauer" zu reagieren und eine Strafe gegen die Webseite zu verhängen. Die Suchdienste arbeiten auch dabei verschieden und keiner kennt die Vorgehensweisen ganz genau ausser den Betreibern der Suchmaschinen, aber wir haben einige hilfreiche Theorien und Hinweise dazu.

Zunächst ist die Linkraten-Steigerung. Die meisten Suchmaschinen erwarten eine allmähliche Steigerung der Links. So sollte eine neue und wenig besuchte Webseite noch nicht 1000 Links im Monat bekommen, während 1000 Links im Monat für eine ältere und sehr gut besuchte Seite in Ordnung sind.

Zweitens verringert es den Wert der Links, wenn zu jeder Seite verlinkt wird, die einen Link zur Webseite enthält (also eine übergrosse Zahl von Reziproke-Links). Wenn praktisch nur Reziprokelinks vorherrschen, wird sich die Platzierung bei den Suchdiensten (Ranking) zwar verbessern, das Potential der Seiten aber nicht ausgeschöpft. Ein Mix der 4 Link-Strategien wird bei den Suchmaschinen als "natürlicher" empfunden und zu besseren Resultaten führen.

Drittens werden Links zur Webseite weniger wertvoll, wenn diese sich praktisch ausschliesslich auf Link-Seiten befinden. Ein gewisser Anteil der Links sollte sich auf thematisch verwandten Seiten befinden. Je höher dieser Anteil von Links auf thematisch verwandten Seiten ist, desto besser wird das Ranking. Allerdings sind diese Links auch schwieriger zu kreieren, weil sie mehr Zeit und Arbeit erfordern.

Viertens sollten Links zur Webseite von Webseiten mit breiter Palette von Page-Ranks kommen. Wenn alle Links zur Webseite von Webseiten mit PageRank 6 und 7 kommen, sendet dies die Nachricht zu den Suchdiensten, dass diese Links gekauft wurden - und das ist nicht "natürlich" für Suchmaschinen. Für Suchmaschinen ist es vielmehr "natürlich", wenn eine grosse Zahl von Links von Webseiten mit Page Rank 1 und 2 kommen und die Zahl der Links mit steigendem Page-Rank abnimmt.

Fünftens sollte der Text mit den Links zur Webseite variieren. Es ist nämlich nicht "natürlich", wenn jeder Link zur Webseite die gleiche Beschreibung hat. Die Beschreibungen dieser Links ist wichtig, wie die Seite später bei welchen Suchworten gerankt wird. Das sollte von vornherein bei der Auswahl der Link-Texte berücksichtigt werden.

Letztlich ist es das beste, wenn ein guter Prozentsatz der Links zur Webseite innerhalb von Texten auf verschiedenen Webseiten erscheint (also innerhalb des Content dieser Webseiten). Diese Links sollten dann auch nicht alle auf die Homepage (Startseite) verweisen. Für Suchmaschinen ist es "natürlich", wenn Links innerhalb von Texten anderer Webseiten erscheinen und dann auf Unterseiten des Webprojektes verweisen.

All diese Hinweise sollten Webmaster ständig beachten, wenn sie mit Suchmaschinenoptimierungen beginnen oder fortfahren. Dabei die Geduld nie verlieren, denn dies könnte mit einer Abstrafung durch die Suchmaschinen quittiert werden. Dann könnte die Webseite in der "Sandkiste" landen. Es halten sich Gerüchte, dass Suchdienste sich solcher "Sandkisten" oder ähnlicher Verfahren bedienen; dort bleiben fragwürdige Seiten - Seiten, denen versuchte Manipulation der Suchdienste unterstellt wird - erstmal liegen bis später unterstellt wird, dass die Manipulationsversuche nicht mehr gegeben sind. Also, geduldig Schritt für Schritt vorgehen, um nicht genau das Gegenteil von dem eigentlichen Ziel zu erreichen!

Tuesday, November 08, 2005

Welcome - Willkommen!

Welcome to the Klasse-Web-Blog. Here you will find news and requests around SEO (Search Engine Optimizing) but also around the own web-page, like hosting, design and promotion.

Willkommen beim Klasse-Web-Blog. Hier finden Sie News und Fragen rund um Suchmaschinen-Optimierung, aber auch zur eigenen Web-Präsentation, wie Hosting, Webdesign und Werbung.