Friday, February 10, 2006

Erfolgreiche Anmeldungen bei Suchmaschinen und Verzeichnissen

Es scheint so einfach, eine Webseite erfolgreich bei Suchmaschinen und Verzeichnissen anzumelden - und doch: dabei werden von vielen Anmeldern immer wieder Fehler gemacht. Und Fehler bei den Anmeldungen bedeutet letztlich, sich die Arbeit womöglich umsonst zu machen. Denn Sinn und Zweck ist es natürlich, dass die Webseite nach der Anmeldung auch bei den Suchdiensten oder Linklisten aufgenommen wird. Und Fehler führen bei vielen Diensten eben gerade nicht zur Aufnahme, im schlimmsten Fall kommt die Webadresse für eine gewisse Zeit auf eine Sperrliste des jeweiligen Suchdienstes, so dass in dieser Zeit eine Anmeldung dort unmöglich wird.

Also, bei Anmeldungen immer aufpassen, dass keine Fehler gemacht werden! Nachfolgend möchten wir einige häufige Fehler benennen:

Falsche E-Mail-Adressen: Das ist der häufigste Fehler, der gemacht wird. Dabei ist es wohl meist weniger ein Missgeschick als pure Absicht, wenn eine falsche E-Mail-Adresse angegeben wird. Der Anmeldende befürchtet die ZUsendung von Mails durch die Suchdienste. Aber der reibungslose Empfang dieser E-Mails sollte sichergestellt werden. Zum einen handelt es sich nämlich NICHT um SPAM, denn schliesslich erfolgt der Versand NACH unserer Anmeldung. Manche Suchdienste versenden nun eine E-Mail mit einem Aktivierungslink für unsere Anmeldung - dumm, wenn wir diese E-Mail nicht erhalten und damit unsere Anmeldung nicht erfolgreich sein wird. Auch Auto-Responder (also automatische Antworten) sollten wir in der Mailbox für Suchanmeldungen nicht benutzen, weil diese sich negativ auf den Anmeldeprozess auswirken können. Manche Suchdienste versenden auch Newsletter oder Werbung nach der Anmeldung. Wie gesagt, handelt es sich dabei nicht um SPAM. Wir sollten die Suchdienste als Partner verstehen, deren Dienst wir ja in Anspruch nehmen möchten. Meist arbeiten Suchdienste völlig kostenlos; von daher ist es legitim und verständlich, dass einige Suchdienste auch durch Newsletter und Werbung die laufenden Kosten bestreiten. Wir sollten also für Suchmaschinen-Anmeldungen unbedingt eine existente Mailadresse verwenden. Wir empfehlen darüber hinaus, eine Mailadresse extra für die Suchdienste anzulegen, am besten mit der anzumeldenden Domain. Freemailadressen können wir nicht empfehlen.

Häufige Anmeldungen: Ein weiterer häufiger Fehler besteht darin, dass Seiten zu häufig angemeldet werden. Bei den meisten Suchdiensten sollte nur die Hauptdomain OHNE Unterseiten angemeldet werden. Einige Suchdienste nehmen nämlich nur die Homepage auf, andere erfassen automatisch alle verlinkten Seiten innerhalb der Webpräsenz. Die Anmeldung aller möglicher Seiten der gleichen Webpräsenz kann vielmehr ebenfalls zur Nichtaufnahme führen - also genau das Gegenteil vom Zweck der Anmeldungen. Wiederholungen von Anmeldungen sind bei manchen Suchdiensten und insbesondere bei Linklisten empfehlenswert, dies sollte aber nun nicht täglich erfolgen - Hauptdomain anmelden und diese Anmeldung alle drei Monate wiederholen ist unsere Empfehlung.

Bevor Anmeldungen vorgenommen werden, sollten die Webseiten zudem auf Suchmaschinenfreundlichkeit überprüft werden. Dabei sind die META-TAGs (hier vor allem Description und Keywords) besonders wichtig; ausserdem kommt dem jeweiligen Titel der Seite besondere Bedeutung zu. Und am allerwichtigsten überhaupt ist der Inhalt der Webseiten - Baustellen braucht man nicht anzumelden, denn wer sucht schon nach Baustellen?

Fassen wir zusammen, was für erfolgreiche Anmeldungen wichtig ist:

Mailbox mit der anzumeldenden Domain verwenden
Auto-Responder AUS
SPAM-Filter NICHT verwenden
E-Mails lesen
Nur Hauptdomain anmelden (keine Unterseiten)
META-TAGs - insbesondere Description und Keywords - in jeder Seite
Guter Titel für jede Seite, jeweils abgestimmt auf den Inhalt der jeweiligen Seite
Inhalt mit gesuchter Qualität und Aktualität


In diesem Sinne und mit diesen Hinweisen: Viel Erfolg bei den Suchmaschinen-Anmeldungen!

Saturday, January 28, 2006

Strategien der Suchmaschinen-Optimierung

Die richtige Suchmaschinenoptimierung kann den Unterschied bedeuten zwischen einer kleinen, kaum besuchten und wenig profitablen Webseite und einer anschaulichen, Besucher-Magnet-Homepage. Dabei gibt es viele Wege, gute und schlechte, um Suchmaschinen zu beeinflussen. Manche Suchmaschinen reagieren zu bestimmten Strategien besser als andere; manche reagieren gar völlig verschieden. Alle diese Möglichkeiten hier aufzuführen, würde diesen Artikel sprengen.

Dennoch gibt es eine Reihe von Massnahmen, die bei den meisten - wenn nicht gar bei allen - Suchmaschinen eine Verbesserung bringt. Und wir sollten uns vor Augen halten: Den Unterschied zwischen einer mehr oder weniger erfolgreichen Webseite bringt letztlich die Platzierung bei den 3 grossen Suchdiensten: Google, Yahoo und MSN. Über diese 3 Suchdienste laufen Monat für Monat über 90 % der Suchanfragen im Internet.

So was können wir Webmaster tun, um die Bedeutung der eigenen Seite bei den Suchdiensten - und damit das Ranking (die Platzierung bei den Suchergebnissen) - zu steigern? Ein Aspekt, der sämtliche Suchdienste beeinflusst, sind die Links, die von der Webseite zu anderen Webseiten und vor allem von anderen Webseiten zur eigenen Webseite führen. Bezüglich Links gibt es 4 Strategien, die den Wert der Webseite bei den Suchmaschinen erhöht: Reziproke-Links, Einweg-Links, Multi-Site Links und Verzeichnis-Links. Ein Webmaster sollte nicht denken, dass nur das Verfolgen einer dieser Strategien die richtige Antwort ist. Das bringt zwar auch eine Verbesserung bei der Suchmaschinenoptimierung, aber die beste Lösung ist das Verfolgen aller 4 Strategien in einem natürlichen Mix.

Hier eine Kurzbeschreibung der 4 Link-Strategien:

1. Reziproke-Link: Seite A verlinkt zu Seite B und Seite B verlinkt zurück zu Seite A.

2. Einweg-Link: Seite B verlinkt zu Seite A.

3. Multi-Site-Link: Seite A linkt zu Seite B, Seite B linkt zu Seite C, Seite C linkt zu Seite D und Seite D verlinkt zurück zu Seite A. Bei dieser Link-Strategie können 3 oder mehr Seiten beteiligt sein.

4. Verzeichnis-Link: Verzeichnis A verlinkt zu Seite A.

Das sieht einfach aus, aber es braucht Zeit und Ausdauer, diese 4 Link-Strategien erfolgreich zu betreiben. Und die meisten Webmaster möchten nicht die Zeit investieren - oder haben diese Zeit nicht dafür. Dabei sollte die Suchmaschinenoptimierung für jeden Webseiten-Betreiber hohe Priorität einnehmen - gleich nach Bestellabwicklung und Kundenbetreuung. Ohne die kostenlosen Besucher von Suchdiensten kommend müssten andere Werbemassnahmen für mehr Besucher erhöht werden, die meist Geld kosten.

Die 4 Link-Strategien zu verfolgen ist die eine Sache, es wird aber noch etwas schwieriger, weil es in einer Art getan werden muss, die die Suchdienste nicht dazu veranlasst, "sauer" zu reagieren und eine Strafe gegen die Webseite zu verhängen. Die Suchdienste arbeiten auch dabei verschieden und keiner kennt die Vorgehensweisen ganz genau ausser den Betreibern der Suchmaschinen, aber wir haben einige hilfreiche Theorien und Hinweise dazu.

Zunächst ist die Linkraten-Steigerung. Die meisten Suchmaschinen erwarten eine allmähliche Steigerung der Links. So sollte eine neue und wenig besuchte Webseite noch nicht 1000 Links im Monat bekommen, während 1000 Links im Monat für eine ältere und sehr gut besuchte Seite in Ordnung sind.

Zweitens verringert es den Wert der Links, wenn zu jeder Seite verlinkt wird, die einen Link zur Webseite enthält (also eine übergrosse Zahl von Reziproke-Links). Wenn praktisch nur Reziprokelinks vorherrschen, wird sich die Platzierung bei den Suchdiensten (Ranking) zwar verbessern, das Potential der Seiten aber nicht ausgeschöpft. Ein Mix der 4 Link-Strategien wird bei den Suchmaschinen als "natürlicher" empfunden und zu besseren Resultaten führen.

Drittens werden Links zur Webseite weniger wertvoll, wenn diese sich praktisch ausschliesslich auf Link-Seiten befinden. Ein gewisser Anteil der Links sollte sich auf thematisch verwandten Seiten befinden. Je höher dieser Anteil von Links auf thematisch verwandten Seiten ist, desto besser wird das Ranking. Allerdings sind diese Links auch schwieriger zu kreieren, weil sie mehr Zeit und Arbeit erfordern.

Viertens sollten Links zur Webseite von Webseiten mit breiter Palette von Page-Ranks kommen. Wenn alle Links zur Webseite von Webseiten mit PageRank 6 und 7 kommen, sendet dies die Nachricht zu den Suchdiensten, dass diese Links gekauft wurden - und das ist nicht "natürlich" für Suchmaschinen. Für Suchmaschinen ist es vielmehr "natürlich", wenn eine grosse Zahl von Links von Webseiten mit Page Rank 1 und 2 kommen und die Zahl der Links mit steigendem Page-Rank abnimmt.

Fünftens sollte der Text mit den Links zur Webseite variieren. Es ist nämlich nicht "natürlich", wenn jeder Link zur Webseite die gleiche Beschreibung hat. Die Beschreibungen dieser Links ist wichtig, wie die Seite später bei welchen Suchworten gerankt wird. Das sollte von vornherein bei der Auswahl der Link-Texte berücksichtigt werden.

Letztlich ist es das beste, wenn ein guter Prozentsatz der Links zur Webseite innerhalb von Texten auf verschiedenen Webseiten erscheint (also innerhalb des Content dieser Webseiten). Diese Links sollten dann auch nicht alle auf die Homepage (Startseite) verweisen. Für Suchmaschinen ist es "natürlich", wenn Links innerhalb von Texten anderer Webseiten erscheinen und dann auf Unterseiten des Webprojektes verweisen.

All diese Hinweise sollten Webmaster ständig beachten, wenn sie mit Suchmaschinenoptimierungen beginnen oder fortfahren. Dabei die Geduld nie verlieren, denn dies könnte mit einer Abstrafung durch die Suchmaschinen quittiert werden. Dann könnte die Webseite in der "Sandkiste" landen. Es halten sich Gerüchte, dass Suchdienste sich solcher "Sandkisten" oder ähnlicher Verfahren bedienen; dort bleiben fragwürdige Seiten - Seiten, denen versuchte Manipulation der Suchdienste unterstellt wird - erstmal liegen bis später unterstellt wird, dass die Manipulationsversuche nicht mehr gegeben sind. Also, geduldig Schritt für Schritt vorgehen, um nicht genau das Gegenteil von dem eigentlichen Ziel zu erreichen!